Wir waren dabei!
Wer? Wir sind die Friseure der KFR 11! Und bereits nach den Sommerferien die neue KFR 12. Das Ende naht!
Wo? Bei der Mini – WUG 2025!
Und was ist die Mini WUG? Komischer Name!
WUG steht für den Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen, aber der ist doch nicht mini!
Na dann mal von vorn.
Die Mini WUG wird von der Mittelschule Weißenburg im Nachbarlandkreis Weißenburg Gunzenhausen organisiert.
Diese aktionsreiche und arbeitsintensive Woche steht nicht nur für ein Berufsorientierungsprogramm allein, sondern spiegelt die Realität der Erwachsenenwelt wider.
Die Schüler müssen sich Arbeit auf dem Arbeitsamt suchen. Dafür erhalten sie sogenannte Arbeitskarten mit denen sie zu den dafür aufgebauten Arbeitsstätten gehen und die Arbeitsaufgaben erfüllen. Hierbei lernten unsere Auszubildenden der KFR 11 die neuen „Mitarbeiter“ in verschiedenen Frisiertechniken an und zeigten ihnen so manchen Friseurtrick. Die Arbeitszeit wurde in ein Stempelheft eingetragen. Für diese Zeitstempel wiederrum erhielten die Schüler der Ms Weißenburg in Form von Minitalern ihren Lohn für die geleistete Arbeit von der Bank, wie im richtigen Leben auch. Mit den Minitaler konnten sie einkaufen gehen oder Dienstleistungen erwerben, wie z.B. einen Friseurbesuch bezahlen. Auch ein Rathaus mit Standesamt war vertreten. Wobei das Heiraten nicht so hoch frequentiert war.
Alle zwei Jahre verwandelt sich die Ms Weißenburg für eine Woche in eine pulsierende und florierende Stadt. Nicht nur Stadt, in eine geschäftige Großstadt, ohne stillstand, fast atemlos waren alle Schüler unterwegs, um Aufgaben zu erfüllen, Geld zu verdienen und dieses gleich wieder in Wirtschaftskreislauf fließen zu lassen. Denn alle rechneten sehr fleißig, was kann ich mir den für mein Geld leisten, wieviel brauche ich für dies oder das.
Die Schüler der Ms Weißenburg lernen dadurch:
- Selbstverantwortung zu übernehmen,
- die Steigerung der eigenen Selbstsicherheit,
- Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen,
- Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und
- der ressourcenschonende Umgang mit unseren Lebensmitteln und Materialien
Das Motto heißt: „Für das Leben lernen an der Mittelschule Weißenburg“
Die Organisatoren haben hier alle Hände voll zu tun und scheuen keinen Aufwand. Das Projekt Mini WUG bzw. das Planspiel ist weit über die Landesgrenze in den Medien bekannt.
Neu in diesem Jahr waren Präsentationen und Vorträge zu den unterschiedlichen Berufen, zum Beispiel die Gründung eines Start Up Unternehmens, der Beruf des Bademeisters, Fotografie, Landschaftsgärtner, Floristin, Friseur und viele mehr. Dafür hatte die KFR 11 eine spezielle Power Point Präsentation mit allen wichtigen Informationen zu Dauer der Ausbildung, Ausbildungsinhalte, Prüfungsanforderungen, persönliche Voraussetzungen und ganz wichtig, die Karrieremöglichkeiten im Anschluss zum Beruf vorbereitet. Wenn die Möglichkeiten der Weiterbildung aufgezeigt werden, bekommen viele, selbst im Berufsleben stehende Erwachsene große Augen, denn leider sind diese eher unbekannt.
Nicht nur für die Schüler der Ms Weißenburg ist diese Veranstaltung eine Bereicherung, sondern auch für unsere Schüler. Auch unsere Schüler profitieren von den zuvor aufgezählten Kompetenzen. Das sprechen vor und mit anderen Personen steigert das Selbstbewusstsein und das Wissen um die eigenen Fähigkeiten enorm. Denn auch unsere Auszubildenden müssen Tag Verantwortung übernehmen, nachhaltig mit dem zur Verfügung gestellten Material umgehen, wodurch ihr Umweltbewusstsein gefördert wird.
Das Motto heißt: „Für das Leben lernen an der Mittelschule Weißenburg“
Die Organisatoren haben hier alle Hände voll zu tun und scheuen keinen Aufwand. Das Projekt Mini WUG oder besser gesagt das Planspiel ist weit über die Landesgrenze in den Medien bekannt.
Nach getaner Arbeit spendierte man uns eine wirklich wissensreiche und heitere Führung durch die Altstadt. Unsere Stadtführerin wusste wirklich viel Interessantes zu berichten.
Wer hätte es gewusst?
Woher kommen folgende Redewendungen?
„…weg vom Fenster“
In den Patrizierhäusern in der Altstadt saßen ältere Menschen gern an den großen Fenstern und schauten so dem Treiben auf dem Marktplatz zu. Wenn diese gestorben waren, waren sie „weg vom Fenster“.
„… Torschlusspanik“
Im Mittelalter wurden nachts das Stadttor aus Sicherheitsgründen verschlossen. Wer zu spät kam, musste vor den Toren der Stadt nächtigen, was zu dieser Zeit sehr gefährlich war. Dies hatte zur Folge, dass die Menschen in Panik gerieten, sollten sie das Stadttor nicht rechtzeitig erreichen, Daraus entwickelte sich der Begriff „Torschlusspanik“.
Natürlich, nach so einem abwechslungsreichen Tag, mit soviel Out- und Input hatten wir uns alle zum Abschluss noch ein Eis verdient. Wer arbeitet darf auch feiern! Mit Eis, Waffeln, Crepes und Cappuccino.
Und in zwei Jahren sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.
Ines Neumann, FOlin